Der letzte Tag der Reise war ein freier Besichtigungstag. Jeder konnte individuell Jerusalem erkunden, bevor es dann morgen zurück nach Deutschland geht. Einige besuchten den Ölberg, andere das Rockefellermuseum, auch die Franziskanerprozession in der Grabeskirche stand für einige auf dem Programm.
Der Tag begann früh, als wir uns um 6:15 Uhr auf den Weg zum Tempelberg machten. Auf dem Tempelberg haben wir uns den Felsendom und die Al-Aqsa Moschee angeschaut, allerdings nur von außen, weil das betreten für Nichtmuslime leider verboten ist. Nach der Eucharistiefeier in der Dormitio haben wir die Knesset besucht, bzw. uns das Gebäude von außen angeschaut, vorallem die Menorah vor dem Gebäude.
Süßer die Glocken nie klingen als in der Maienzeit. Unser heutiges Tagesziel war Betlehem. Hier besuchten wir zunächst die Hirtenfelder um bei 25 Grad ein feierliches Weihnachtsgebet, natürlich mit entsprechendem Liedgut, abzuhalten. Weiter ging es zur Geburtskriche, in welcher wir die Fresken und Mosaike bewundern konnten. Um 12 Uhr nahmen wir an einer Lichterprozession der Franziskaner zur Geburtsstelle Jesu teil. Die Prozession war für uns ein doppeltes Highlight, da wir an einer schönen Liturgie teilnehmen durften und wir uns gut 2 Stunden anstehen gespart haben. Nach dem Mittagessen konnten wir noch die Christen im Heiligen Land unterstützen, beim Souvenirshoppen in einem christlichen Laden.
„Man kann sich das Gefühl nicht vorstellen, wenn man noch nicht drin war“ so hat uns unsere Reiseleitung vor dem Besuch des Toten Meeres vorgewarnt und uns einige Sicherheitshinweise an die Hand gegeben, die unbedingt zu beachten sind. Als wir im Wasser waren, konnten wir uns davon überzeugen. Schwimmen kann man wirklich nicht, das viele Salz verleiht so viel Auftrieb, dass man an der Wasseroberfläche treibt.
im Löwentor um genau zu sein. Heute haben wir Jerusalem besichtigt, zumindest die Altstadt. Vom Tempelberg und der Westmauer, wo wir zeit zum Gebet hatten, ging es über die St. Anna-Basilika und die Via Dolorosa, die bei 37 Grad im Schatten ein echter Leidensweg ist, zur Grabeskirche, die wir uns mit 5 anderen christlichen Konfessionen teilen.
Auf unserem Weg nach Jerusalem haben wir in Jericho halt gemacht. Zuerst haben wir die Jordan-Taufestelle besichtigt, hier hat sich Jesus taufen lassen. Heute hat diese Stelle eine weitere wichtige Bedeutung, sie bildet die Grenze zwischen Israel, an welcher die katholischen Christen taufen oder sich der Taufe zu erinnern, und Jordanien, welche von orthodoxen Christen verehrt wird.
Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht Die Bibelschule ist vorbei , ein letztes Mal haben wir uns getroffen, um einen Vortrag zu hören, dann in der Bibel zu lesen und uns darüber auszutauschen.
Diese Frage wird in Joh 1,46 gestellt. Die Antwort darauf ist eindeutig: „Komm und sieh“ Auch wenn der Kontext der Bibelstelle ein etwas anderer ist: Gesehen haben wir wirklich viel am heutigen Tag in der Stadt, in der Jesus aufwuchs. Die katholische Verkündigungsbasilika aus dem 20. Jahrhundert war der erste Punkt auf dem Programm dieses Sonntages.
Heute legen wir einen Ruhetag ein, um die Atmosphäre eines jüdischen Sabbats mitzuerleben. Heute steht das öffentliche Leben still und viele sonst alltägliche Arbeiten sind dem gläubigen Juden heute untersagt.
Der letzte Teil der Bibelschule, bevor wir am Sonntag nach Nazareth fahren, widmete sich dem Johannesevangelium. Johannes weicht teilweise stark von Markus, Lukas uns Matthäus ab. Dies hängt mit der Theologie des Johannes zusammen, der zeigen möchte, dass Jesus ganz Mensch und ganz Gott ist. Jesus tut sieben Zeichen, die zeigen, dass er der Sohn Gottes ist. Jesus ist selbst bei der Kreuzigung Herr der Lage